Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe auch auf den Independent Days 10

Der “Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe” wird als Nachwuchspreis in der Kategorie “Low Budget” auch auf dem Independent Days 10|Filmfest vergeben und ist auf ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert. “Die Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe freut sich, mit dem Low-Budget-Filmpreis den unabhängigen Filmnachwuchs unterstützen zu können. Das Independent Days|Filmfest stellt einen wunderbaren Rahmen dar, diese kleinen und inspirierenden Filmwerke zu präsentieren, daher haben wir sehr gerne diesen Preis gestiftet”, erklärt Gisela von Renteln, Geschäftsführerin der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe.

Aus den in der Kategorie “Low Budget” eingereichten, bis zu 30-minütigen Kurzfilmen wählt die Sichtungsjury die besten Kurzfilme aus, die in mehreren Wettbewerbsblöcken auf dem Independent Days 10|Filmfest gegeneinander antreten werden. Das Publikum wählt während des Festivals in der Vorrunde dann aus allen Low Budget-Wettbewerbsfilmen ihren Favoriten aus. Die Kurzfilme mit den meisten Stimmen treten im Anschluss daran im Low Budget-Finale gegeneinander an und müssen auf die Stimme der wohl kritischsten Jury der Welt, dem Kinopublikum hoffen, um die begehrte Trophäe, den “Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe” zu ergattern.

Independent Days 10|Filmfest - Call for Entries

Ab sofort können sich Filmemacherinnen und Filmemacher mit ihren Filmen für die kommenden Independent Days bewerben. Die erste Einreichungsfrist endet am 31.10.2009. Mehr Informationen gibt es in der Rubrik Informationen für Filmemacher.

Kurzfilm-DVDs im Shop der BohemiaFilmkunst

Einige der Kurzfilme, die auf “Das Fest 2009″ in der Günther-Klotz-Anlage gezeigt werden und natürlich noch viele weitere Filmperlen finden sich auf den Independent Days Compilation-DVDs von der BohemiaFilmkunst. Die DVDs können direkt im Shop der BohemiaFilmkunst bestellt werden. Die DVDs sind Best of-Zusammenstellungen mit Kurzfilmen, die auf den vergangenen Independent Days|Filmfest-Ausgaben gelaufen sind.

Filmprogramm auf “Das Fest 2009″

Am kommenden Freitag startet auf Das Fest 2009 in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage das “Independent Days|Open Air”. In insgesamt 4 Programmblöcken werden 23 Filme gezeigt, die auf den vergangenen Ausgaben des Independent Days|Filmfest gelaufen sind, hinzu kommen 13 experimentelle Kurzfilme, die in einem Superspecial -Kurzfilmprogramm (ohne Ton) ihre Aufführung finden werden. Folgende Filme sind im Programm:

Freitag, 24. Juli 2009, 23 Uhr:

Antje und wir (Regie: Felix Stienz)
Dychromopie (Regie: Eckhard Kruse)
Der Anner Woannerschder (Regie: Philipp Hartmann)
Lichter des Grauens (Regie: Björn Hollaender)
Reise nach Absurdistan (Regie: Frank Zollner)
Der Cony ihr Pony (Regie: Robert Pohle u. Martin Hentze)
Kranx (Regie: Carsten Does)

Samstag, 25. Juli 2009, 14 Uhr:

Projekt Gewaltprävention-Trailer (Regie: Oliver Langewitz)
Rollygeddon (Regie: Thomas Zeug)
Das Letzte Einhorn (Regie: Sonja Schneider)
Schattenboxer (Regie: Petr Novak)
Das grüne Schaf (Regie: Carsten Strauch)
Kopfgeburtenkontrolle (Regie: Jan Riesenbeck)
Dem Anner sei Mudder (Regie: Philipp Hartmann)
Tot ou tard (Regie: Jadwiga Kowalska)
Relevé (Regie: Sebastian Natto, Bastian Caspar u. Denis Truembach)
Elemiah and the strawberrytree (Regie: Jeanine Reutemann)

Samstag, 25. Juli 2009, 24 Uhr:

Stichprobe (Regie: Gregor Baumert, Luiza Kurc Botelho u. Benjamin Burr)
Titanickchen (Regie: Silvia Bins)
Der Anner im Himmel (Regie: Philipp Hartmann)
CHKDSK (Regie: Marc Ruckh)
Tony Terror (Regie: Sebastian Binz, Till, Bitterlich, Peter Stein u. a.)
Das Floß (Regie: Jan Thüring)

Sonntag, 26. Juli 2009, 14 Uhr:

Sonderspecial-Programm mit experimentellen Kurzfilmen (ohne Ton), zusammengestellt des Karlsruher Videokünstlers Philipp Hartmann, der auch Kurzfilmabende in der Karlsruher Traube organisiert.

Was blüht denn da? (Regie: Tim Liebe u. Therese Schneider)
The Goofy Thing (Regie: Daniel Rossberg)
Alles leise (Regie: Helena Wittmann)
O vampiro de meio dia (Regie: Anita Rocha da Silveira)
Quallen (Regie: Klaas Dieks)
Arpoador (Regie: Fernanda Ramos)
Ping Pong Pankow (Regie: Sascha Quednau)
UM / eins (Regie: Ricardo Mehedff)
Tauben (Regie: Klaas Dieks)
Anophtalmus (Regie: Katharina Pethke)
Intermezzo Tacito (Regie: Daniel Rossberg)
Amylase (Regie: Hening Thomas u. Björn Verloh)
Lichter des Grauens (Regie: Björn Hollaender)

Independent Days|Open Air auf “Das Fest”

Beim Independent Days | Open Air auf Das Fest 2009 in der Günther-Klotz-Anlage werden von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Juli 2009, nochmals die unterhaltsamsten Kurzfilme des Festivals und auch ein paar echte Klassiker gezeigt, die in den vergangenen Ausgaben des mittlerweile 11 Jahre alten Festivals gelaufen sind. Damit soll auch schon einmal ein Vorgeschmack auf das Independent Days 10 | Filmfest im April 2010 geliefert werden.

Machart und Stil der Kurzfilme sind sehr unterschiedlich, zeugen aber allesamt von einer ungeheuren Kreativität und Innovationskraft der oftmals noch am Beginn ihrer Karriere stehenden Filmemacher. Mit mehr als kleinen Budgets gelingen ihnen dabei kleine Meisterwerke, zwar mit vielen Ecken und Kanten, dafür aber häufig lebendiger, frischer und origineller als so manch „großer“ Hollywood-Blockbuster.

Insgesamt vier Kurzfilm-Programmblöcke veredeln das Fest-Programm auf der LEDLeinwand der Hauptbühne, der erste Block läuft am Freitag, 24. Juli 2009, abends nach dem Hauptakt, der zweite Block am Samstag, 25. Juli 2009, ab ca. 14 Uhr, am gleichen Abend folgt der dritte Block nach dem Hauptakt. Am Sonntag, 26. Juli 2009, läuft ab 14:30 Uhr ein Stummfilmprogramm, das in Kooperation mit dem Karlsruher Filmemacher Philipp Hartmann zusammengestellt wurde, der selbst mit seiner legendären „Der Anner“-Trilogie im Kurzfilm-Programm vertreten sein wird. Welche Kurzfilme gezeigt werden, wird bis Anfang Juli 2009 auf unserer Festival-Website bekannt gegeben.

Independent Days 10|Filmfest kommt!

Gerade einmal einen Monat ist das letzte Independent Days 9|Filmfest her und schon haben die ersten Vorbereitungen für das Independent Days 10|Filmfest begonnen. Unser Team erreichen bereits jetzt zahlreiche Anfragen von Filmemachern, wann sie ihre Arbeiten einreichen können. Noch basten wir am neuen Call for Entries-Online-Formular, das demnächst an dieser Stelle veröffentlicht wird. Wer hierüber informiert werden möchte, sendet einfach eine E-Mail an langewitz@filmboard-karlsruhe.de.

Chaostage-Film - Video-Interview mit Regisseur

Der Film “Chaostage” (Regie: Tarek Ehlail) lief am Sonntag, 26. April 2009, auf dem Independent Days 9|Filmfest. Ein Interview und Filmausschnitte gibt es exklusiv vom Filmboard Karlsruhe-Mitglied Lord Ax Hooper auf Youtube zu sehen:

Premiere “The Lost Kids of Burundi” - Video-Reportage

Der Dokumentarfilm “The Lost Kids of Burundi” feierte auf dem Independent Days 9|Filmfest seine Premiere. Über 140 Zuschauer verfolgten den 73-minütigen Film, der die Arbeit von Entwicklungshelfern im ostafrikanischen Staat Brundi zeigt. Einen kurzen Eindruck des Films sowie ein Interview mit dem Regisseur Oliver Langewitz gibt es auf Youtube zu sehen:

Das Publikum hat entschieden: Preisträger stehen fest

Am gestrigen Sonntagabend, 26.04.2009, um 19:30 Uhr war es endlich so weit. Das Publikum wählte seinen Favoriten beim Low-Budget-Wettbewerb des Independent Days 9|Filmfest. Folgende Filme haben gewonnen:

Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe (1. Platz): Ein heimliches Geräusch (Regie: Michael Watzke)
2. Platz: Rabenmutter (Regie: Alex Schmitt)
3. Platz: Solo (Regie: Burckhard Feige)

Gegen 22:45 Uhr überreichte die Geschäftsführerin der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Gisela von Renteln dem überglücklichen Gewinner des Filmpreises, Michael Watzke, einen Scheck über 1.000 Euro.

Kommentare der Festivalleitung zu den ersten drei Plätzen:

„Das heimliche Geräusch“ ist die Medienkritik an einer Medienwelt, in der moralische Bedenken von den Produzenten nur allzu schnell über Bord geworfen werden. Der Film erzählt die Geschichte eines Moderators, der durch die Begegnung mit einer jungen Frau über den Äther anfängt, an dem System zu zweifeln. Nicht zuletzt das szenische Spiel mit dem Beziehungsaufbau zweier Menschen, die sich noch nie gesehen haben, vermittelt dem Zuschauer, wie sehr wir uns von äußeren Erscheinungen beeinflussen lassen und macht so den Film für die heutige Zeit zu einem äußerst wichtigen Film.

„Rabenmutter“ zeichnet auf sensible und einfühlsame Weise das Schicksal vernachlässigter, allein gelassener Kinder nach und zeigt, welche Nachwirkungen eine solche Kindheit auf den zum Erwachsenen gereiften Menschen haben können. Die stimmige Bildsprache und das hervorragende Spiel der Darsteller haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, das Publikum für diesen Film stimmen zu lassen.

„Solo“ erzählt die Geschichte eines jungen Zivildienstleistenden, der unreif und mit der typischen Portion modernen Egoismus durch sein Leben wandelt, nur widerwillig seinen Pflichten nachkommt und nicht merkt, dass gerade dieser Habitus seine eigenen Wünsche blockiert. Erst eine turbulente und ereignisreiche Nacht mit einer alten Dame auf seiner Geburtstagsparty führt zu einem Umdenken und gerade die Inszenierung dieser ungewöhnlichen Beziehung ist dem Regisseur hier auf sensible und einfühlsame Weise gelungen.

Preisträger des No-Budget-Wettbewerbs:

Auch die Preisträger des No-Budget-Wettbewerbs wurden am gestrigen Abend ausgezeichnet. Hierbei wurden folgende drei Filme vom Publikum ausgewählt:

Die Goldene ID 2009 (1. Platz): Kopfgeburtenkontrolle (Regie: Jan Riesenbeck)
2. Platz: Titanikchen (Regie: Silvia Bins)
3. Platz: Antje und wir (Regie: Felix Stienz)

Gegen 22:30 Uhr überreichte Kulturbürgermeister Wolfram Jäger die Goldene ID 2009, die die Stadt Karlsruhe zusätzlich mit 500 Euro Preisgeld veredelt hat, an den Regisseur des Films “Kopfgeburtenkontrolle” an Jan Riesenbeck.

Kommentare der Festivalleitung zu den ersten drei Plätzen:

„Kopfgeburtenkontrolle“ ist ein gelungener Kommentar auf die postmoderne Gesellschaft, in der die Menschen hinter ihrer eigenen Zeit hinterher rennen. Von den anfänglich sehr schnell geschnittenen Bildern und verbalen Assoziationsketten verlangsamt sich der Film immer mehr und ermuntert, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und sich selbst und sein Leben zu entschleunigen. Wohl ist es der eigene Wunsch nach Langsamkeit gewesen, der vieler Zuschauer dazu bewogen hat, für den Film zu stimmen und so die Leistung des jungen Regisseurs mit der Goldenen ID 2009 zu honorieren.

„Titanikchen“ stellt eine kostengünstige Reproduktion großen Hollywood-Kinos dar. Die Erinnerungen verschiedener Interviewpartner an den Blockbuster „Titanic“ werden auf sehr pointierte und humorvolle Weise nach inszeniert und lassen die Zuschauer, die das Original gesehen haben, ebenfalls ihre Erinnerungen reflektieren. Eben die Erzeugung dieser Reflexionsebene ist eine der zentralen Stärken des Films, die ihn so zu einem sehr unterhaltsamen und beschwingten No-Budget-Film werden lassen.

„Antje und wir“ spiegelt die Unstetigkeit moderner Liebelein wieder. Die Inszenierung einer jungen Frau, die dem Publikum nur durch die Erzählungen ihrer Lover sichtbar gemacht wird, zeugt von einem originellen, erfrischenden Erzählstil, der durch das präzise Schauspiel der unterschiedlichen Charaktere noch unterstrichen wird. Gerade auch dieses hohe Identifikationspotenzial mit diesen Charakterzeichnungen hat das Publikum wohl dazu bewogen, den Film mit dem 3. Platz auszuzeichnen.

Herzlicher Glückwunsch allen Preisträgern!

Sonntag, 26.04.2009 - Low-Budget-Finale, Punks und Burundikids

Der letzte Festivaltag beginnt um 16 Uhr mit dem Film “Chaostage - We are Punks”. Im Anschluss daran wird um 18 Uhr der Dokumentarfilm “The Lost Kids Of Burundi” gezeigt, der die Arbeit von Entwicklungshelfern im ostafrikanischen Land thematisiert.

Das Finale des Low-Budget-Wettbewerbs mit anschließender Preisverleihung ist dann ab 19:30 Uhr der krönende Abschluss der Independent Days 9. Der Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe wird von deren Geschäftsführerin Gisela von Renteln und “Die Goldene ID” von Kulturbürgermeister Wolfram Jäger überreicht.

Die Karten können unter 0721-35000-18 vorreserviert oder direkt an der Abendkasse gekauft werden.